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48-jähriger Tatverdächtiger auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wegen des Verdachts der versuchten Erpressung in Untersuchungshaft

Datum: 30.08.2018

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim Haftbefehl gegen einen 48-jährigen deutschen Staatsangehörigen erlassen. Er steht im dringenden Verdacht, einen in Mannheim ansässigen Konzern erpresst zu haben.

Der Tatverdächtige soll am 20.08.2018 der Firma ein Schreiben übersandt und die Zahlung von 2,2 Millionen Euro gefordert haben. Sollte seine Forderung nicht erfüllt werden, drohte er mit der Enthüllung von bisher nicht veröffentlichten Erkenntnissen hinsichtlich kartellrechtlicher Verstöße. Die Geldübergabe sollte auf einem Parkplatz an der Autobahn A 6 erfolgen.

Durch intensive offene und verdeckte Ermittlungsmaßnahmen des Fachdezernats der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg konnte ein 48-jähriger Tatverdächtiger ermittelt, identifiziert und schließlich am 24.08.2018 am Geldübergabeort vorläufig festgenommen werden.

Der Mann soll zudem in gleicher Art versucht haben, eine weitere Firma in der Metropolregion zu erpressen.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde am 25.08.2018 Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen erlassen. Er wurde nach der Vorführung beim Ermittlungsrichter und Eröffnung des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.


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