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Einbrüche in Baustellen und Firmen; nahezu 700.000,- Euro Schaden; acht Tatverdächtige wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls in Untersuchungshaft

Datum: 07.05.2021

Mannheim / Rhein-Neckar-Kreis / Südhessen: Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurden Haftbefehle gegen insgesamt acht Tatverdächtige, sieben Männer und eine Frau, im Alter von 19 - 36 Jahren erlassen.  

Sie stehen im dringenden Verdacht, in bislang 50 ermittelten Fällen in wechselnder Besetzung in Baustellen oder Firmen in Mannheim (16 Fälle), im Rhein-Neckar-Kreis (24) – darunter Ketsch (6), Brühl (3), Ladenburg (3) Weinheim (3), Meckesheim (1) und Eschelbronn (2) –, sowie in südhessischen Gemeinden (6) eingebrochen zu sein und Baumaschinen und Werkzeuge im Gesamtwert von nahezu 700.000,- Euro gestohlen zu haben. Darunter waren Groß- und Kleingeräte, u.a. Rüttelplatten, Stampfer, eine Vielzahl von Sägen, Schleif- und Schneidegeräten, Bohrmaschinen sowie auch mehrere hochwertige Motorräder und ein hochwertiges Auto. 

Während sieben der acht Tatverdächtigen im Laufe des Ermittlungszeitraums sukzessive festgenommen wurden, klickten beim letzten Tatverdächtigen schließlich Mitte April in der Wohnung einer Angehörigen in Mannheim die Handschellen. 

Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ermittelt seit Mai 2020 gegen die deutsche Bande, die ihre Beute nach derzeitigen Erkenntnissen an bislang 15 ermittelte Abnehmer/Hehler in Mannheim und im südlichen Rhein-Neckar-Kreis weiterveräußerte. Bei Durchsuchungen von Baustellen und Wohnanwesen der verdächtigen Hehler Mitte April 2021 mit insgesamt 60 eingesetzten Beamten wurde eine Vielzahl der gestohlenen Baumaschinen beschlagnahmt, die mit einem Lkw zu weiteren Ermittlungen abtransportiert wurden. Auch gegen die verdächtigen Hehler wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. 

Ob die Bande für weitere, ähnlich gelagerte Fälle verantwortlich zeichnet, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg. 



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